| Dienstabend "Herz- Lungenwiederbelebung" - 30.03.2007 |

„Etwas falsch machen kann nur Derjenige, der nichts tut!“ Das waren die einleitenden Worte von Notärztin Dr. Martina Krüger beim Dienstabend „Herz- Lungenwiederbelebung“. Bereits nach 4-5 min ohne Sauerstoffzufuhr zum Gehirn werden Gehirnzellen irreparabel zerstört. In den seltensten Fällen sind nach dieser Zeit Notarzt oder Rettungsdienst zur Stelle, um mit der Wiederbelebung zu beginnen. Deshalb muss jeder Bürger mit anpacken und sofort nach Feststellung eines Herz- und Atemstillstandes mit der Herz-Lungenwiederbelebung beginnen. Bei diesem Dienstabend wurde Grundlegendes noch einmal wiederholt und die Neuerungen der Ersten Hilfe angesprochen. So wurde u.a. auf die Vorgehensweise beim Auffinden hilfloser Personen, die Feststellung der Vitalfunktionen und das Verbringen in die Stabile Seitenlage gesprochen. Beim Ablauf der Herz-Lungenwiederbelebung ergibt sich ein Unterschied. So haben Untersuchungen gezeigt das der Rhythmus von 30x Herzdruckmassage und 2x Atemspende sinnvoller ist als der 15/2-Rhythmus, da hiermit das sauerstoffangereicherte Blut besser in den Körper gepumpt wird. Diese neue Methode konnte an der Übungspuppe anschließend ausprobiert und geübt werden.

Dr. Martina Krüger erklärt anhand der Übungspumpe die Vorgehensweise bei der Suche des Druckpunktes für die Herzdruckmassage.

 

Hier wird der Kopf des „Verletzten“ überstreckt, um ihn zu Beatmen.

 

Jörg Heinemann bei der Herzdruckmassage. Sein Blick geht zur Anzeige (links im Bild), auf der er die Richtigkeit seiner Arbeit ablesen kann.

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