| Lehrfahrt zur Lufthansawerft nach Hamburg - 17.06.2007 |

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten die Kameraden des Löschzuges Bad Driburg auf ihrer Lehrfahrt, die sie diesmal zur „Lufthansa-Werft“ nach Hamburg-Finkenwerder führen sollte. So stand neben einer Besichtigung der einzelnen Produktionsstätten am Nachmittag auch eine Stippvisite der Großstadt auf dem Programm. Der Eigentümer der Werft, die Lufthansa Technik AG, ist der international führende Anbieter für die Instandhaltung und Wartung von Passagier- als auch von Privat-Flugzeugen mit Standorten in vielen Ländern der Erde.
Nach einer kurzen Einführungs-Veranstaltung konnten bei der Tour über das direkt am Airport Hamburg-Fuhlsbüttel gelegene Werksgelände interessante Einblicke in die verschiedenen Abschnitte geworfen werden, die ein Flugzeug - abhängig vom Wartungsvertrag und dem Umfang der anstehenden Reparaturen - durchläuft. Der äußerst kompetente Mitarbeiter erklärte den Kameraden während des dreistündigen Rundgangs zum Beispiel im Detail, wie die Ausbesserung der Tanks oder die Arbeitsweise von Turbinen erfolgt. Beeindruckend wirkten auf die Kameraden vor allem die Dimensionen verschiedener Gerätschaften wie etwa den Hebebühnen, die u. A. zum Reifenwechsel an den Maschinen dienen.
Soweit möglich konnten auch Einblicke in die Umrüstung von Passagier-Flugzeugen in superluxuriöse Privatjets geworfen werden, die am Standort Hamburg in der Regel für Kunden aus dem arabischen Raum anfallen. Die verschiedenen Varianten an Innenraum-Ausstattungen, die z. B. aus dem Grundmaterial Blattgold bestehen, stießen dabei auf besondere Begeisterung. Nebenbei wurden die Teilnehmer mit wissenswerten Hintergrundinformationen versorgt. So fallen für die Standard-Lackierung einer Boeing 747 Kosten in Höhe von ca. einer Millionen Euro an. Der Preis für ein einzelnes Triebwerk schlägt je nach Größe des Flugzeuges mit 5 - 8 Millionen Euro zu Buche. Zum Ende der Führung durfte natürlich auch ein Blick in das riesige Lager und die Elektrowerkstatt nicht fehlen, wo sämtliche Komponenten des Cockpits zunächst auf Herz und Nieren überprüft werden, ehe sie wieder zum Einsatz kommen.
Je nach Interessensgebiet bestand im Anschluss noch die Möglichkeit, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Hansestadt auf eigene Faust zu erkunden. So lud das herrliche Sommerwetter zu einem Besuch an der schönen Außenalster ein, ehe es gegen 16 Uhr hieß, Abschied von Hamburg zu nehmen. Zurück in Bad Driburg konnte man die Ereignisse der letzten Stunden dann bei einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Runde Revue passieren lassen.
Ein großer Dank im Namen aller Teilnehmer gilt den Kameraden, die für die gute Organisation des gesamten Tages gesorgt haben, der sicherlich noch lange in sehr positiver Erinnerung bleiben dürfte.

Die Einfahrt zum Wartungsgelände der Lufthansa-Werft

 

Die Kameraden während der Führung über das Außengelände

 

Die "Merseburg" hautnah

 

Erläuterung zu der komplizierten Technik eines Flugzeugs

 

 

Gruppenbild vor einer Boeing 737-300

Zur Startseite!