| Ausbildung in der Brandsimulationsanlage - 26.06.2008 |

Am 26.06.2008 nahmen 8 Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Bad Driburg an einer Heißausbildung in der Brandsimulationsanlage des Kreises Lippe in Lemgo teil. In dieser Anlage können zahlreiche Übungsszenarien sehr realistisch dargestellt werden. Offene Flammen, eine starke Verrauchung und Temperaturen von mehr als 300°C vermitteln den Absolventen einen Eindruck, was bei Realeinsätzen auf sie zukommen kann. So können Fettexplosionen in der Küche, Sofabrände, Flash-Over und Werkstattbrände simuliert werden, bei denen sich die richtige Anwendung des Löschmittels positiv auf den Löscherfolg auswirkt. Ebenso lodern die Flammen auch wieder auf und weiten sich aus, wenn der Löschangriff nicht umfassend durchgeführt wird. Bei den Übungen konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse beim Vorgehen ins brennende Gebäude, die Suchtechniken nach vermissten Personen und das richtige Handling des Hohlstrahlrohres umfassend erweitern. Außerdem erhielten sie einen Einblick in das Schutzverhalten ihrer modernen Brandschutzkleidung, ohne die ein Einsatz bei den Temperaturen nicht möglich wäre. Am Ende waren alle Teilnehmer begeistert von der modernen Anlage und dankbar, Erfahrungen in einer Brandsimulationsanlage sammeln zu dürfen, denn nur wer seine Grenzen und die der Schutzkleidung kennt, kann im Realeinsatz richtig handeln und so heil und gesund von diesen gefährlichen Einsätzen nach Hause zurückkehren.

Weitere Infos finden Sie unter www.brandhaus-lemgo.de

 

Das Brandhaus des Kreises Lippe.

 

Vorbereitungen für den Einsatz

 

Das richtige Vorgehen beim Öffnen der Tür zum Brandhaus.

 

Ein erfahrener Ausbilder (roter Helm) begleitet die Lehrgangsteilnehmer in das Brandhaus und überwacht ihre Tätigkeiten mit einer Wärmebildkamera.

 

Nach der Übung erfolgt eine Nachbesprechung, wo den Teilnehmern ihre Stärken und Schwächen mitgeteilt und wertvolle Tipps gegeben werden.

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