| Berlin ist immer eine Reise wert - 17.06.2006 |
Am
17. Juni, pünktlich um 5.30 Uhr, setzte sich der Reisebus mit den Feuerwehrkameraden
sowie den Kameraden der Altersabteilung in Richtung Berlin in Bewegung. Nachdem
wir gegen 11 Uhr die Bundeshauptstadt erreicht hatten, begaben wir uns ins „Meineke
27“ ein bekanntes Berliner Restaurant, in dem es eine der besten Berliner
Currywürste zu essen gab. Anschließend setzten wir unser Programm
mit der Besichtigung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas fort
und erhielten in einer interessanten Führung viele Informationen über
das sogenannte Stelenfeld und den Ort der Information. Nach dem Check-In in
unser Hotel stand der Nachmittag zur freien Verfügung und viele nutzten
die Chance, um sich im KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens einmal umzuschauen.
Am Abend trennte sich die Gruppe, ein Teil besuchte das Musical „3 Musketiere“
und der andere Teil genoss die „BlueManGroup“.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag vertrieb eine sehr interessant
gestaltete Führung die letzte Müdigkeit aus den Beinen. Los ging es
am über 200 Jahre alten Sinnbild der Deutschen Einheit und Berlins berühmtesten
Wahrzeichen, dem Brandenburger Tor. Mit zahlreichen Hintergrundinformationen
und lustigen Anekdoten versorgt, folgte nur wenige Schritte entfernt die Besichtigung
des geschichtsträchtigen Reichstagsgebäudes. Im Inneren des mehr als
100 Jahre alten Parlamentshauses konnte man neben der Sitzverteilung im Bundestag
auch etwas über die ökologische Bauweise erfahren. So hat der riesige
Spiegelzylinder in der Mitte des Auditoriums die Aufgabe, Licht in den darunter
liegenden Plenarsaal zu leiten, um Energiekosten einzusparen. Zu den Hauptattraktionen
gehört außerdem die 800 Tonnen schwere Kuppel aus Stahl und Glas.
Über 2 spiralförmige Rampen gelangt man zu einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform,
von der man einen beeindruckenden Ausblick über die Bundeshauptstadt mit
seinem Regierungsviertel und den neuen Hauptbahnhof genießen kann.
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen, um die Heimreise nach Bad Driburg
anzutreten. Doch auch auf der Rückfahrt stand noch ein Programmpunkt an.
Wir besuchten die „Grüne Zitadelle“, ein architektonisches
Meisterwerk von Friedensreich Hundertwasser in Magdeburg. Fotos dieses farbenfrohen
und skurril anmutenden Wohn- und Geschäftshauses, sowie einige Momentaufnahmen
dieser Fahrt finden sie im Anschluss.

Frühstückspause im Grünen – Man stärkt sich für ein erlebnisreiches Wochenende in Berlin.

Im „Meineke 27“ genießt man Original Berliner Currywurst.

Das Stelenfeld – Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Im Hintergrund das Hotel Adlon.

Insgesamt 2711 Stelen wurden hier montiert. Sie haben eine Hohe von 0,2 m bis 4,7 m und bilden so eine Wellenform, die man beim Blick von Außen auf das Denkmal wahrnehmen kann. Infos: www.holocaust-mahnmal.de

Blick von unserem Hotel auf den Reichstag mit seiner Glaskuppel.

Nach dem Besuch der Show präsentierten sich die Mitglieder der BlueManGroup ihren Besuchern.

Bei einem interessanten Vortrag erfuhren wir viele Dinge über Berlin, das Brandenburger Tor und den Reichstag.

Der Besucherdienst des Dt. Bundestages empfing uns auf der Besucherterrasse im Plenarsaal und informierte über das Gebäude und die Arbeit der Bundesregierung.

Die Teilnehmer der Feuerwehrfahrt 2006 vor dem Haupteingang des Reichstags.

Die gläserne Kuppel des Reichtags

Der Spiegeltrichter sorgt für faszinierende Bilder

Blick von der Aussichtsplattform auf den Trichter, der neben der Beleuchtung des Plenarsaales auch für eine Klimatisierung sorgt.

Der Besuchereingang des Reichstags. Im Vordergrund viele Fans der Fifa WM 2006, die auf der Fanmeile vor dem Reichstag ausgelassen feierten.

Die Grüne Zitadelle im Herzen von Magdeburg. Geschaffen wurde dieses Kunstwerk von Friedensreich Hundertwasser.

Wohnen in einem Kunstwerk: Für eine 2 Zimmer-Wohnung sind 660 € fällig. Allerdings für die Kaltmiete!
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